urgent actions
Hier finden Sie urgent actions zum Iran
Was sind urgent actions?
urgent actions (UA) sind Eilaktionen, mit denen Sie sich sofort für einzele Fälle von Menschenrechtsverletzungen einsetzen können. Schreiben Sie einen Brief, ein Fax oder eine e-Mail an eine der in der UA angegebenen Adressen. Eine kurze Erläuterung, worauf bei einer UA zu achten ist, finden Sie dort ebenfalls.
Weitere Informationen und urgent actions auch zu anderen Ländern finden sie → hier.
Aktuelle urgent actions von amnesty international zu Iran
- Von 06.03.2026 bis 30.04.2026 – GEFANGENE VOR LUFTANGRIFFEN SCHÜTZEN!
*** Bitte beachten: Allen Personen mit persönlichen Beziehungen in den Iran raten wir, eine Teilnahme zu prüfen. Dieses Schreiben wird mit deinem Vor- und Nachnamen und Mail-Adresse an den Adressaten im Land gesandt. ***
Die anhaltenden Luftangriffe der USA und Israels in der Nähe von Gefängnissen in Iran sowie die gezielten Angriffe auf Sicherheitseinrichtungen, in denen Gefangene festgehalten werden, gefährden die Häftlinge, darunter auch Kinder. Die Weigerung der iranischen Behörden, alle willkürlich Inhaftierten und andere Häftlinge aus humanitären Gründen freizulassen, bringt die Gefangenen wissentlich in Lebensgefahr. Einige Gefangene wurden an unbekannte Orte oder in Gebiete in der Nähe möglicher militärischer Ziele verlegt, was die Sorge um ihre Sicherheit noch verstärkt. Die Behörden lassen Gefangene zudem verschwinden und verweigern ihnen den Zugang zu angemessener Nahrung und Wasser. - Von 19.02.2026 bis 31.08.2026 – AUCH MINDERJÄHRIGEN DROHT DIE TODESSTRAFE
*** Bitte beachten: Allen Personen mit persönlichen Beziehungen in den Iran raten wir, eine Teilnahme zu prüfen. Dieses Schreiben wird mit deinem Vor- und Nachnamen und Mail-Adresse an den Adressaten im Land gesandt. ***
Nach wiederholten Drohungen, Hinrichtungsverfahren zu beschleunigen, haben iranische Gerichte im Februar 2026 mindestens acht Menschen zum Tode verurteilt. Mindestens 22 weitere Personen, darunter zwei Minderjährigen, droht ebenfalls die Todesstrafe. Sie stehen in beschleunigten, von Folter geprägten und grob unfairen Verfahren wegen angeblicher Straftaten, die sie während der Proteste im Januar 2026 begangen haben sollen, vor Gericht. - Von 30.01.2026 bis 30.04.2026 – TAUSENDE IN HAFT VON FOLTER BEDROHT
*** Bitte beachten: Allen Personen mit persönlichen Beziehungen in den Iran raten wir, eine Teilnahme zu prüfen. Dieses Schreiben wird mit deinem Vor- und Nachnamen und Mail-Adresse an den Adressaten im Land gesandt. ***
Tausenden von Menschen, die im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten willkürlich inhaftiert wurden, drohen Folter und andere Misshandlungen, einschließlich sexualisierter Gewalt, und grob unfaire Gerichtsverfahren mit langen Haftstrafen oder ein Todesurteil. Andere Menschen sind „verschwunden“.
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