urgent actions

urgent actions

Hier finden Sie urgent actions zum Iran

Was sind urgent actions?

urgent actions (UA) sind Eilaktionen, mit denen Sie sich sofort für einzele Fälle von Menschenrechtsverletzungen einsetzen können. Schreiben Sie einen Brief, ein Fax oder eine e-Mail an eine der in der UA angegebenen Adressen. Eine kurze Erläuterung, worauf bei einer UA zu achten ist, finden Sie dort ebenfalls.
 
Weitere Informationen und urgent actions auch zu anderen Ländern finden sie → hier.

Aktuelle urgent actions von amnesty international zu Iran

  • Von 12.05.2020 bis 23.06.2020 – STUDENT DROHT FOLTER
    Der Student Ali Younesi ist seit dem 10. April willkürlich inhaftiert. Seine Angehörigen gehen davon aus, dass er im Teheraner Evin-Gefängnis festgehalten wird. Seit seiner Festnahme durfte er zwei kurze Telefonate mit seiner Familie führen, der Zugang zu einem Rechtsbeistand wird ihm bislang verwehrt.
  • Von 30.04.2020 bis 07.05.2020 – SCHUTZ VOR CORONA: GEFANGENE FREILASSEN!
    Im Sheiban-Gefängnis in der iranischen Provinz Chuzestan wurden am 31. März zahlreiche Angehörige der arabischen Minderheit der Ahwazis schwer verletzt, als Sicherheitskräfte mit Schlägen und Metallgeschossen gegen Inhaftierte vorgingen, die gegen unzureichende Maßnahmen angesichts von COVID-19 protestierten. Sie benötigen dringend medizinische Versorgung. Der Aufenthaltsort von Hossein Silawi, Ali Khasraji und Naser Khafaji, die am 31. März Opfer des Verschwindenlassens wurden, ist nach wie vor unbekannt.
  • Von 27.03.2020 bis 11.06.2020 – GEFANGENE IN FOLTERGEFAHR
    Das Coronavirus breitet sich in iranischen Gefängnissen immer rascher aus. Hunderte gewaltlose politische Gefangene müssen deshalb umgehend und bedingungslos freigelassen werden.
  • Von 28.02.2020 bis 10.04.2020 – DREI DROHENDE HINRICHTUNGEN
    Amirhossein Moradi, Mohammad Rajabi und Saeed Tamjidi wurden im Zusammenhang mit Brandstiftungen bei den Protesten im November 2019 zum Tode verurteilt. Während der Ermittlungen hatten sie keinen Zugang zu Rechtsbeiständen und wurden nach eigenen Angaben gefoltert.
  • Von 18.02.2020 bis 31.03.2020 – MENSCHENRECHTSANWALT IM HUNGERSTREIK
    Amirsalar Davoudi ist seit 9. Februar im Hungerstreik. Der Menschenrechtsanwalt protestiert damit gegen die Weigerung der iranischen Behörden, ihm Freigang aus dem Gefängnis zu gewähren. Seit seiner Verurteilung zu 29 Jahren und drei Monaten Gefängnis sowie zu 111 Stockhieben ist er im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert.
  • Von 13.02.2020 bis 26.03.2020 – MENSCHENRECHTLERIN MISSHANDELT
    Am 24. Dezember 2019 wurde die inhaftierte Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi aus dem Teheraner Evin-Gefängnis in das Gefängnis von Zanjan verlegt. Wie sie in einem Brief berichtet, wurde sie dabei misshandelt.
  • Von 23.01.2020 bis 05.03.2020 – DROHENDE HINRICHTUNG
    Im Iran droht dem Kurden Houshmand Alipour die Hinrichtung, nachdem er am 29. Dezember 2019 in einem unfairen Verfahren zum Tode verurteilt wurde. Mohammad Ostadghader, der ebenfalls der kurdischen Minderheit angehört, war im selben Prozess zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Beide Männer hatten keinen Zugang zu Rechtsbeiständen ihrer Wahl und geben an, durch Folter zu „Geständnissen“ gezwungen worden zu sein.

 

Archiv urgent actions

Hier finden Sie alle älteren urgent actions:

 

Alle urgent actions finden Sie unter

www.amnesty.de
 

16. Mai 2020