urgent actions

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Hier finden Sie urgent actions zum Iran

Was sind urgent actions?

urgent actions (UA) sind Eilaktionen, mit denen Sie sich sofort für einzele Fälle von Menschenrechtsverletzungen einsetzen können. Schreiben Sie einen Brief, ein Fax oder eine e-Mail an eine der in der UA angegebenen Adressen. Eine kurze Erläuterung, worauf bei einer UA zu achten ist, finden Sie dort ebenfalls.
 
Weitere Informationen und urgent actions auch zu anderen Ländern finden sie → hier.

Aktuelle urgent actions von amnesty international zu Iran

  • Von 15.04.2021 bis 10.06.2021 – DEUTSCH-IRANER IN HAFT
    Jamshid Sharmahd, ein 66-jähriger Deutsch-Iraner und politischer Dissident, ist in Gefahr, in einem grob unfairen Verfahren zum Tode verurteilt zu werden. Er wird seit über acht Monaten willkürlich im Iran festgehalten. Das staatliche iranische Fernsehen hat seine erzwungenen „Geständnisse“ ausgestrahlt und damit gegen sein Recht auf ein faires Gerichtsverfahren verstoßen.
  • Von 23.02.2021 bis 20.04.2021 – ARBEITSRECHTSAKTIVIST WILLKÜRLICH IN HAFT
    Der britisch-iranische Staatsbürger und Arbeitsrechtsaktivist Mehran Raoof wird willkürlich im Evin-Gefängnis in Teheran festgehalten. Angehörige der Revolutionsgarden hatten ihn am 16. Oktober 2020 festgenommen. Er wird in verlängerter Einzelhaft gehalten, was einen Verstoß gegen das absolute Verbot von Folter und anderen Misshandlungen darstellt.
  • Von 18.02.2021 bis 15.04.2021 – DROHENDE HINRICHTUNGEN
    Hamed Rigi und Mehran Naru’i droht unmittelbar die Hinrichtung. Die beiden Angehörigen der belutschischen Minderheit waren schweren Menschenrechtsverletzungen, wie dem Verschwindenlassen, ausgesetzt. Als Grundlage für ihre Todesurteile dienten „Geständnisse“, die unter Folter und anderen Misshandlungen von ihnen erpresst worden waren.
  • Von 12.02.2021 bis 09.04.2021 – NACH FOLTER DROHEN HINRICHTUNGEN
    Ali Khasraji, Hossein Silawi und Jasem Heidary, Angehörige der Ahwazi-arabischen Minderheit, befinden sich im iranischen Sheiban-Gefängnis in der Provinz Chuzestan im Todestrakt. Am 23. Januar traten sie in den Hungerstreik und nähten sich die Lippen zusammen, um gegen die schlechten Haftbedingungen, die Verweigerung von Familienbesuchen und ihre drohende Hinrichtung zu protestieren. Ein vierter Ahwazi-arabischer Gefangener, Naser Khafajian, wurde im April 2020 Opfer des Verschwindenlassens. Seither drohen ihm Folter oder die geheime Hinrichtung.
  • Von 08.02.2021 bis 05.04.2021 – SORGE UM GESUNDHEIT
    Der seit Juni 2020 inhaftierte gewaltlose politische Gefangene Hamed Gharehoghlani zeigt Symptome, die Vorboten gefährlicher epileptischer Anfälle sein könnten. Die Behörden weigern sich seit einiger Zeit, ihm Zugang zu Medikamenten und fachärztlicher Behandlung zu gewähren.
  • Von 01.02.2021 bis 29.03.2021 – ZEYNAB JALALIAN WIRD BEHANDLUNG VERWEIGERT
    Angehörige des Geheimdienstministeriums verweigern der iranisch-kurdischen Gefangenen Zeynab Jalalian die dringend erforderliche medizinische Behandlung, um sie zu einem „Geständnis“ zu zwingen. Diese vorsätzliche Verweigerung medizinischer Versorgung stellt Folter dar und verursacht Zeynab Jalalian große Schmerzen, da sie an schwerwiegenden Erkrankungen leidet.
  • Von 27.01.2021 bis 24.03.2021 – DEUTSCH-IRANERIN WILLKÜRLICH IN HAFT
    Die 66-jährige iranisch-deutsche Staatsbürgerin Nahid Taghavi ist seit dem 16. Oktober 2020 willkürlich im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert. Sie hat in der Haft Diabetes entwickelt und leidet an Bluthochdruck. Sie ist eine gewaltlose politische Gefangene und muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.
  • Von 13.01.2021 bis 24.02.2021 – DR. DJALALI DROHT WEITER DIE HINRICHTUNG
    Dem iranisch-schwedischen Wissenschaftler Dr. Ahmadreza Djalali wurde am 24. November 2020 in iranischer Haft mitgeteilt, dass er wegen „Verdorbenheit auf Erden“ noch in derselben Woche hingerichtet werde. Seit dem 24. November wird Dr. Djalali ohne Kontakt zur Außenwelt im Teheraner Evin-Gefängnis festgehalten.

 

Archiv urgent actions

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www.amnesty.de
 

17. April 2021